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Jetzt selber denken, denn die Zukunft liegt in unserer Hand…

Wir, die Konsumenten, sind die, denen es nicht egal sein darf, was passiert und die jetzt ihren Verstand gebrauchen müssen. Jetzt selber denken & Nachhaltigkeit schaffen – Eigeninitiative statt Warten. Wir müssen selber anfangen zu denken, wie und was man beitragen kann. Wir können nicht warten darauf, dass Gesetze für uns die Aufgaben machen.

Nachdem sich die Regierung bedenklich zögerlich für unser Klima unsere Umwelt, das Tierwohl und die Zukunft der Welt einsetzt, müssen wir uns selber verantwortungsbewusst zeigen und mit jeder Kaufentscheidung einen kleinen Beitrag leisten um selber Nachhaltigkeit zu schaffen. Der beschlossene Kohleausstieg bis zum Jahre 2038, der weiterhin erlaubte Kastenstand für Masttiere für weitere 8 Jahre, die Subvention von Autos, die mit Verbrennungsmotor angetrieben werden, das Schreddern der männlichen Küken für weitere 2 Jahre aus wirtschaftlichen Gründen,…. die Liste könnte man so immer weiterführen…..all das zeigt, dass die Gesetze viel zu wenig fordern und viel zu langsam greifen.

Kaum ein Politiker möchte sich vor die Menge stellen und erklären, dass es jetzt das wichtigste überhaupt ist, die Welt zu retten, auch wenn es etwas unbequem wird. Die Menschen sollen in dem Gefühl leben, dass das Wunder von selbst passieren wird und alles so weiter geht wie bisher und sogar besser. Und dass wir unsere Aufgaben in Sachen Klimaschutz, Menschenschutz , Artenschutz, Naturschutz und Tierschutz so ganz locker nebenbei machen können, einfach indem wir weiter gehorsam konsumieren was uns gesagt wird.

Aber so ist das eben nicht.

Es ist jetzt die Zeit gekommen, selber zu denken.

Wir sind der Meinung, dass es jetzt das Wichtigste ist, mit gesundem Menschenverstand zu entscheiden, was richtig ist und was nicht. Sich selber zu informieren und sein persönliches Leben so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Und immer zu reflektieren was für Folgen es hat, etwas zu machen oder etwas zu konsumieren und ehrlich abzuwägen, ob das wirklich ok ist, so etwas zu machen. Ok für die anderen Menschen, das Klima, die Tiere, die Natur, die Zukunft der Kinder . Wir sollten uns besinnen auf so etwas wie gesunden Menschenverstand. Auf etwas wie Verantwortungsgefühl und Moral, Demut und Solidarität. Es ist definitiv nicht mehr die Zeit von: „Alles für mich und mir am meisten und egal was mit den anderen passiert.“ Jetzt ist die Zeit aktiv selber Nachhaltigkeit zu schaffen.

Jeder kann eigentlich viel tun.

Es gibt so viele Möglichkeiten, Müll zu vermeiden, Strom und fossile Brennstoffe einzusparen, Fleischkonsum zu reduzieren oder aufzugeben, es gibt Sojamilch, Reismilch, Hafermilch, etc. statt Kuhmilch und viele Möglichkeiten, nachhaltig Urlaub zu machen….um nur ein paar Beispiele zu nennen. Alles Lösungen für schwerwiegende Probleme unserer Gesellschaft, die hier und jetzt verfügbar sind.

Allen gemeinsam ist, dass diejenigen, die bisher auf einfache Art viel Geld verdient haben, nämlich auf Kosten der Menschen, Natur und der Tiere, plötzlich merken würden, dass es so nicht weiter geht.

Und das ist die einzige Sprache, die verstanden wird. Und es wäre das einzige, wie man die Wirtschaft bewegen kann etwas zu verändern. Denn solange wir brav das billigste Fleisch kaufen, die Produkte im Laden ansehen und im Internet bestellen, lieber mehr haben wollen ( egal warum es so billig ist ) als weniger ( was aber dafür fair und nachhaltig hergestellt wurde ) wird nichts passieren. Weil es keinen Grund gibt für die Wirtschaft, etwas zu ändern.

Besser nicht das tun, was einem gesagt wird.

Die Faustregel ist, genau das NICHT zu machen, was allgemein propagiert wird und durch Medien- und Markenbotschaften als normal dargestellt wird. Denn unsere Gesellschaft versucht, alle Probleme durch Konsum zu lösen. Das Problem an der Wurzel zu packen und wirklich zu lösen ist meistens anstrengend. Also ist der Mensch natürlich sehr empfänglich für Versprechen, dass man das alles auch einfacher haben kann. Die vermeintliche Lösungen sind aber gerade der Beginn von vielen neuen Problemen. Auf die dann die wunderbare Welt des Konsums auch schon die nächste Antwort hat. Es ist sehr schwer aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Aber es ist der einzige Weg. Der einzige Weg für jeden einzelnen und der Weg für die Welt. Bewusst konsumieren und selber jetzt Nachhaltigkeit schaffen.

Konsum darf nicht die Welt kosten.

Es ist grundsätzlich nicht denkbar ohne Waren, Produktivität, Austausch und Konsum zu leben. Und auch nicht nötig. Aber das System des Konsums muss auf Nachhaltigkeit bauen. Konsumenten wie Hersteller müssen Verantwortung tragen. Bequemlichkeitswahn und Gewinnsteigerungsgier sind in Zukunft undenkbar in der Form, wie es zu Zeit praktiziert wird.

Wir müssen alle einfallsreiche, einfache und effektive Lösungen finden. Und das Ziel von allen muss Nachhaltigkeit sein. Eben jetzt selber die Initiative zu ergreifen um Nachhaltigkeit zu schaffen.

Im Moment ist jeder einzelne an der Reihe, seinen Teil dazu beizutragen, dass die Welt erhalten bleibt.

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